Familiendiagnostik bei Drogenabhängigkeit: Eine by Rainer Thomasius

By Rainer Thomasius

Mit diesem Buch liegt für den deutschsprachigen Raum die erste umfassende Darstellung zur Familienpsychologie drogenabhängiger Jugendlicher und Jungerwachsener vor. Im Überblick wird der aktuelle Forschungs- und Wissensstand zum Thema dargestellt. Besondere Berücksichtigung finden die unterschiedlichen Sichtweisen und Praxiserfahrungen verschiedener familien- und systemtherapeutischer Schulen. Außerdem werden Theorien und Konzepte moderner familiendiagnostischer Methoden und Anwendungsformen am Beispiel einer empirischen Untersuchung aufgezeigt, in der Familien mit drogenkonsumierenden und klinisch unauffälligen Kindern verglichen wurden.

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Eine solche Gefahrdungssituation wird besonders gravierend, wenn der Jugendliche aufgrund seiner psychischen Entwicklung neurotische Dispositionen zeigt. Eine interessante Vergleichsuntersuchung zum Selbstkonzept drogenkonsumierender Jungerwachsener und zu ihrer Fremdwahrnehmung in der Herkunftsfamilie wurde von Alexander und Dibb (1977) veroffentlicht 22 . Die Autoren schlieBen aus den Ergebnissen, daB in Familien mit siichtigen Nachkommen ein offensichtlicher Konsens darin bestehe, daB die Drogenkonsumenten passiv und abhangig, warmherzig und freundlich sind.

1 Selektionskriterien In die Teilstichproben wurden jugendliche/jungerwachsene Opiatabhangige, die nicht alter als 25 Jahre waren, und ihre Familien aufgenommen (Untersuchungsgruppe und Kontrollgruppe), sofern - der Indexpatientllndexjugendliche bzw. Jungerwachsene einwilligte und - eine schriftliche Einverstandniserklarung der Erziehungsberechtigten vorlag, sofern der Indexpatientl Indexjugendliche minderjahrig war. Einschluj3kriteriumfur die Aufnahme in die Untersuchungsgruppe war - der gewohnheitsmaBige Gebrauch eines Opiats durch ein Familienmitglied der Kindergeneration, das nicht alter als 25 Jahre war (unter "gewohnheitsmaBigem Gebrauch" definierten wir - in Anlehnung an die DSM III Kriterien - den taglichen Gebrauch dieser Droge tiber mindestens sechs Monate hinweg und/oder mehr als sechs Intoxikationsperioden im zurtickliegenden halben Jahr undloder negative Auswirkungen in mindestens zwei der folgenden fUnf Lebensbereiche: Elternhaus, Schule, Freundeskreis, Gesetz, Intoxikation am Steuer).

Mit diesen Karten muBten die Familienmitglieder das standardisierte Interview getrennt beantworten. ) Anders als in der Kontrollgruppe wich bei den Stichtigen Ideal- und IstZustand ab, unabhangig davon, ob sich die Probanden selbst einschatzten oder von ihren Eltern eingeschatzt wurden. ) Hingegen waren Idealvorstellungen tiber die Nachkommen insgesamt sehr ahnlich. Eltern und Nachkommen bzw. stichtige- und Kontrollfamilien unterschieden sich nur unwesentlich. ) Unabhangig von der jeweils befragtenPerson, wurden die stichtigen Heranwachsenden den Eltern weniger ahnlich beschrieben als in der Kontrollgruppe.

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