Ernährungsmedizin Pädiatrie: Infusionstherapie und Diätetik by PD Dr. F. Jochum, Prof. Dr. C. Fusch (auth.), Frank Jochum

By PD Dr. F. Jochum, Prof. Dr. C. Fusch (auth.), Frank Jochum (eds.)

Das Fundament für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist die bedarfsangepasste Zufuhr von Nährstoffen. Da eine systematische Lehre fehlt, sind oftmals Wissensdefizite in Diätetik, klinischer Ernährung und Infusionstherapie auszugleichen, um die komplexen Anforderungen im pädiatrischen Alltag zu bewältigen.

Dieser Leitfaden fasst Grundlagen und therapeutisches Vorgehen in praxisorientierter shape zusammen und unterstützt Kinder- und Jugendärzte darin, Strategien zur gesunden Ernährung, Diätetik und Infusionstherapie erfolgreich umzusetzen. Die deutlich erweiterte 2. Auflage gibt den Stoff der Schwerpunktausbildung „Ernährungsmedizin“ strukturiert und auf pädiatrische Patienten bezogen wieder – nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Inhalt orientiert sich am Zertifikat Ernährungsmedizin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Zusätzlicher Schwerpunkt ist die ausführliche Darstellung der Infusionstherapie mit ihrer Komposition und Berechnung.

Die 2. Auflage bietet u.a.: Praktische Hilfe zur Berechnung einer adäquaten klinischen Ernährung für individuelle Patienten – Schnelle Orientierung bei Entgleisung des Flüssigkeits- oder Säure-Basen-Status - Perioperative Infusionstherapie - Besonderheiten der Ernährung von Frühgeborenen nach der Entlassung - Plus: Therapieschemata mit praktischen Anleitungen.

Für Pädiater, Weiterbildungsassistenten, Kinderchirurgen, Anästhesisten und alle Mitglieder von Ernährungsteams in Klinik oder Praxis.

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Und 31. Schwangerschaftswoche zu. Danach ist die orale Nahrungszufuhr ein geringeres Problem. Sowohl Laktose und Protein werden sehr gut hydrolysiert und aufgenommen. Stärke kann nur in kleinen Mengen aufgenommen werden. Die Fettverdauung wird durch die Gabe von Muttermilchlipase verbessert. 2 Appetitregulation Die Appetitregulation unterliegt einem Zwischenspiel zwischen hemmenden und stimulierenden Hormonen, die in der Mehrzahl aus dem Gastrointestinaltrakt stammen und zum geringeren Anteil aus dem Fettgewebe.

Postpartale Unter- oder Überernährung haben den gleichen Effekt.  B. das Stillen einen protektiven Effekt für die Ausbildung von Übergewicht und Adipositas besitzt (7 Kap. 4). Welcher Faktor in der Muttermilch dafür verantwortlich ist, ist Gegenstand der Diskussion. Prospektive, randomisierte Doppelblindstudien haben jedoch einen Hinweis darauf geben können, dass die Eiweiß- konzentration und damit die Gesamteiweißeinfuhr im Verlauf des fetalen und postpartalen Lebens ein wichtiger Faktor für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas sein kann (Koletzko et al.

Woche. Die Aktivierung von Trypsinogen und Chymotrypsinogen wird durch die Enterokinase (Enteropeptidase) der Bürstenaummembran bewerkstelligt (. 2).  Woche sehr gut möglich.  Gestationswoche nachgewiesen, erreicht aber ihre volle Aktivität erst mit 6 Monaten nach der Geburt. Die Fettverdauung wird durch die Wirkung von Lipasen und die Bildung von Mizellen zusammen mit den Gallensäuren initiiert.  Gestationswoche bis zur Geburt ihre volle Aktivität. Unterstützt wird sie postpartal durch die gallensäurestimulierte Muttermilchlipase und die Magenlipase.

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