Die Industrie der Cyanverbindungen: Ihre Entwicklung und ihr by Hippolyt Köhler

By Hippolyt Köhler

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Auch mit Quecksilbernitrat, -acetat und oxalat verbindet es sich zu wohl charakterisierten Doppelsalzen. Bemerkenswert ist das Mercurioxycyanid, HgO. Hg(CNh, das man nach Rupp und Goy8) in fast quantitativer Ausbeute erhält, wenn man 52 g Hg(CN)2 und 50 g HgCl 2 in 300 ccm warmem Wasser löst, in eine Flasche filtriert und unter gutem Schütteln so lange mit kleinen Mengen 15 bis 30proz. Natronlauge versetzt, bis das ausgefallene Oxycyanid von rein weißer Farbe ist, was bei Anwendung von 15g Ätznatron in wenigen Minuten der Fall ist.

Nach A. \V. Hofmann 6) läßt sich das Cyanammonium auch als Methenyldiamin betrachten. Technisch spielt das Cyanammonium nur als Zwischenprodukt bei synthetischen Cyanidprozessen eine Rolle, wird aber nie in freiem Zustande dargestellt. Cyankalium, KCN. Cyankalium entsteht durch direkte Addition von 2 K = 2 KCN, oder wenn gasCyan und Kalium in der Wärme, C2 N 2 förmige Cyanwasserstoffsäure mit metallischem Kalium zusammentrifft, HCN K=KCN H, unter Abscheidung von Wasserstoff. Es entst,eht ferner beim Erhitzen eines Gemenges von Kali oder Pottasche in einer Stickstoffoder Ammoniakatmosphäre auf Hellrotglut und findet sich daher oft in beträchtlichen Mengen in den Ausschwitzungen und Schlacken der mit Steinkohle betriebenen Hochöfen.

B. denen der Alkalien, durch Destillation mit den Alkalisalzen der Xtherschwefelsäuren darstellen und müssen aus diesem Grunde als die Ester der Isocyansäure betrachtet werden. Man pflegt daher die bekannte, freie Cyansäure, obgleich ihre Zugehörigkeit zu den bekannten cyansauren Salzen nicht ganz einwandfrei erwiesen ist, als Isocyansäure, und die erwähnten Salze als Salze der Isocyansäure, CO. NK usw. zu betrachten, und diese Auffassung steht auch im Einklang mit der Bildung von Formamid bei der Einwirkung von Natriumamalgam auf cyansaures Kali und mit der Leichtigkeit, mit der freie Cyansäure mit Wasser in Ammoniak und Kohlensäure zerfällt.

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