Die Bundestagswahl 2009: Analysen der Wahl-, Parteien-, by Karl-Rudolf Korte (auth.), Karl-Rudolf Korte (eds.)

By Karl-Rudolf Korte (auth.), Karl-Rudolf Korte (eds.)

Wie wählten die Deutschen bei der Bundestagswahl 2009? Wie groß conflict der Einfluss der Programm- und Personalangebote der Parteien auf das Wahlergebnis? Welche Konsequenzen folgen aus dem Wahlausgang für das Parteiensystem und das Regieren in Deutschland?
Dieser Band bietet umfassende Analysen zur Bundestagswahl 2009 und bettet sie ein in das breite Spektrum der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung.

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Sie begannen schon sehr früh mit einer gezielten Neupositionierung der Union Richtung Mitte. Dies führte zu einer Renaissance der sozialen Wurzeln der Unionsprogrammatik, was von einigen in der Union als „Sozialdemokratisierung“ kritisiert wurde. Eine gemeinsame Mehrheit mit der FDP war aber nur zu erreichen, wenn die CDU/CSU bei den Wählern im Zwischenbereich von SPD und Union Boden gutmachen konnte, auch um den Preis nicht unerheblicher Abwanderungen zur FDP. Das war eine riskante, letztlich aber von Erfolg gekennzeichnete Wahlkampfstrategie.

Alle im Folgenden präsentierten Daten beruhen auf Erhebungen und Analysen der FG Wahlen. 36 Matthias Jung/Yvonne Schroth/Andrea Wolf Legislaturperiode über eine verhalten positive Leistungsbeurteilung, die sich im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise noch signifikant verbesserte. Auch unmittelbar vor der Wahl meinten 60 Prozent der Befragten, dass die Bundesregierung ihre Sache „eher gut“ mache, nur 31 Prozent waren gegenteiliger Meinung („weiß nicht“: 9 Prozent). Entscheidender ist in diesem Zusammenhang aber, dass lediglich 30 Prozent die Auffassung vertraten, dass es eine schwarz-gelbe Bundesregierung besser machen würde.

Freilich muss mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass diese Befunde andere Wirkungszusammenhänge ausdrücken, weil wichtige der Wahlbeteiligung förderliche Merkmale in diesem einfachen Modell nicht berücksichtigt sind. Modell 2 schließt daher neben dem Wahlkampfkontakt auch bekannte Prägekräfte der Wahlbeteiligung ein, darunter soziodemographische 59 Der Wähler begegnet den Parteien Merkmale wie Alter, Geschlecht und Bildungsgrad sowie das politische Interesse und die Stärke der Identifikation mit einer Partei (Steinbrecher et al.

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